Selbst unaufmerksamen Leserinnen und Leser unseres Print-Magazins „Das Grüne Haus“ wird es aufgefallen sein: Wir haben einen Redaktionshund.
In verniedlichender Form würde man gemeinhin einen solchen lieben Vierbeiner als Maskottchen bezeichnen. Ist sie, das Hundefräulein, aber nicht. Denn tatsächlich fühlt sie sich als echter wachsamer Haushund, was ja auch beim „Das Grüne Haus“ klar sein sollte.
Aischa, unser glücksschwarzes Wuschelmonster, ist ein Schiperke, ein „kleiner Kapitän“ wie man in Belgien sagt und die Rasse als Bootshund hält. In der Klassifikation zählt Aischa zu den Schäferhunden – und so entwickelt sie auch ihren Charakter: aufmerksam, wachsam, klug, lernfreudig, liebevoll, anschmiegsam, familienfreundlich, treu. Sollte ich eine positive Eigenschaft vergessen haben – Menschen passiert das schon, weil ihnen ja meist sonst auch ein Großteil der angeführten Gaben fehlt.
Heute hat Aische eine besondere Bewährungsprobe mit sensationell tollem Ergebnis bestanden. Unser Redaktionshund hat seine erste Pressekonferenz absolviert. Bei der Vorstellung der neuen iPods von Apple im Hotel „Le Meridian“. Mit etwa 50 Medienvertretern ließ Aischa - passend in Businessblack gekleidet - die Ausführungen über sich ergehen. Völlig gelassen, völlig ruhig, als erster Hund bei einer derartigen Veranstaltung. Englischen Sätze des Vortragenden ließen sie etwas kritisch aufhorchen, um dann umso entspannter weiterzuschlafen.
Die Premiere ist also vollkommen gelungen. Und wir sind vollkommen beruhigt. Wir können unsere kluge und folgsame Aischa also überall und immer als hilfreiche Teamkollegin mitnehmen.
Übrigens: Aischa kam aus dem Tierschutzhaus zu uns und verdankt ihr schönes Leben unserer Chefredakteurin Evelyne Huber. Und manchmal gelingt es mir, als Überchef anerkannt zu werden. Manchmal halt - so wie heute.
Herzlichst Ihr
didi - Der Smile Doctor
Donnerstag, 13. September 2007
Sonntag, 9. September 2007
Max Planck weiß davon nix- Diät
An diesem Wochenende hat sich mein Körper von überschüssigen Kilos und ich mich von der zwingend Idee nur bestimmte Lebensmittel zu essen, befreit.
Sie wissen: vor 14 Tagen begann ich eine Diät, von der das Max Planck-Institut für Ernährung nichts wissen will. Ebenso sind Ärzte von dieser Reduktionskost entsetzt. Dafür kursieren die Rezepte der Stoffwechseldiät im Internet, versprechen bis zu neun Kilo Gewichtsverlust binnen zwei Wochen und werden in Web-Foren begeistert empfohlen.
Die Erfolgsgeschichten kann ich nunmehr um eine erweitern: mir sind in diesen 14 Tagen tatsächlich sieben (7) Kilo abhanden gekommen. Ob meine intellektuellen Fresszellen damit eine starke Affinität zu unseren 7 gesundheitswelten bekunden wollen, ist mir unbekannt. Sicher aber ist, dass diese 14 Tage, genügend Flüssigkeitszufuhr vorausgesetzt, keine Tortour mit Hungerleiden bedeuteten, dass ich mich sogar zwingen musste, genügend Obst und Gemüse zu essen und fast jede Hauptmahlzeit zu einem Event wurde. Dank kleiner, hilfreicher Tipps meiner Lieblingsfrau bin ich jetzt auch geprüfter Harteierkocher, Fischdünster und Steakbrater.
An Können gewonnen, an Gewicht verloren und weiterhin voll gut drauf, wie das Motto unserer Super-Bloggerin lautet.
Wenn Sie mehr dazu wissen wollen, dann schreiben Sie mir bitte: smiledoctor@gesundheitswelten.com
Sie wissen: vor 14 Tagen begann ich eine Diät, von der das Max Planck-Institut für Ernährung nichts wissen will. Ebenso sind Ärzte von dieser Reduktionskost entsetzt. Dafür kursieren die Rezepte der Stoffwechseldiät im Internet, versprechen bis zu neun Kilo Gewichtsverlust binnen zwei Wochen und werden in Web-Foren begeistert empfohlen.
Die Erfolgsgeschichten kann ich nunmehr um eine erweitern: mir sind in diesen 14 Tagen tatsächlich sieben (7) Kilo abhanden gekommen. Ob meine intellektuellen Fresszellen damit eine starke Affinität zu unseren 7 gesundheitswelten bekunden wollen, ist mir unbekannt. Sicher aber ist, dass diese 14 Tage, genügend Flüssigkeitszufuhr vorausgesetzt, keine Tortour mit Hungerleiden bedeuteten, dass ich mich sogar zwingen musste, genügend Obst und Gemüse zu essen und fast jede Hauptmahlzeit zu einem Event wurde. Dank kleiner, hilfreicher Tipps meiner Lieblingsfrau bin ich jetzt auch geprüfter Harteierkocher, Fischdünster und Steakbrater.
An Können gewonnen, an Gewicht verloren und weiterhin voll gut drauf, wie das Motto unserer Super-Bloggerin lautet.
Wenn Sie mehr dazu wissen wollen, dann schreiben Sie mir bitte: smiledoctor@gesundheitswelten.com
Mittwoch, 5. September 2007
Völlig unedler Kaiserschnitt
In Wien gibt’s das resche Brötchen – die köstliche Kaisersemmel. In Wien gibt’s auch die kalorienreiche Nachspeise – den süßen Kaiserschmarrn. Weder mit köstlich noch mit süß, ausschließlich mit Schmarrn hat ein angeblich ebenfalls kaiserlicher, inernationaler Trend zu tun – der Kaiserschnitt.
Dieses verletzende Handanlegen an gebärende Frauen mag im Notfall für Baby und Mama durchaus lebenserhaltend sein. Diese bewusste Verwundung als alltägliche, frauenärztliche Kunst zur Geburt darzustellen, hat nichts mit dem Kaiser sondern eher mit seinem Hofnarren zu tun. Wobei ich zu bezweifeln wage, dass Babys Notausstieg sich zur Norm entwickelt hätte, würde die Operation „Narrenschnitt“ heißen.
Und um den muss es sich wohl handeln. Denn nicht nur, dass in den meisten Anwendungsfällen Mutter und Baby um die (auch schmerzhaften!) schönsten und wichtigen Augenblicke diese „Hurra! Ich bin auf der Welt!“-Geschehens betrogen werden. Es bleibt auch eine Narbe zurück, die sehr wohl im weiteren Leben immer wieder zu einer schmerzhaften Erinnerung an diese ungerechtfertigte Entscheidung führt.
Auch als Mann muss man sich schon manchmal sehr verwundern, was Männer – Gynäkologen - Frauen antun. Aber wie das Beispiel Brustvergößerung zeigt, sind Frauen sehr gehorsame Dulderinnen.
Was Frauen erdulden müssen, führt das neue Buch „Der Kaiserschnitt hat kein Gesicht“ sehr eindringlich vor Augen. Der Wegweiser und Erfahrungsschatz aus Sicht von Müttern und geburtshilflichen ExperInnen wartet mit Fotodokumenten auf, die im chirurgischen Alltag zu einer Prozeßlawine führen würden.
Für Jungfrauen und Schwangere daher unbedingt zu empfehlen und im Buchhandel erhältlich, bzw. vom Verlag edition riedenburg auf www.kaiserschnittbuch.de präsentiert: „Der Kaiserschnitt hat kein Gesicht“.
Kann er auch nicht, weil hinter den meisten Gesichtern steckt auch ein Hirn.
Dieses verletzende Handanlegen an gebärende Frauen mag im Notfall für Baby und Mama durchaus lebenserhaltend sein. Diese bewusste Verwundung als alltägliche, frauenärztliche Kunst zur Geburt darzustellen, hat nichts mit dem Kaiser sondern eher mit seinem Hofnarren zu tun. Wobei ich zu bezweifeln wage, dass Babys Notausstieg sich zur Norm entwickelt hätte, würde die Operation „Narrenschnitt“ heißen.
Und um den muss es sich wohl handeln. Denn nicht nur, dass in den meisten Anwendungsfällen Mutter und Baby um die (auch schmerzhaften!) schönsten und wichtigen Augenblicke diese „Hurra! Ich bin auf der Welt!“-Geschehens betrogen werden. Es bleibt auch eine Narbe zurück, die sehr wohl im weiteren Leben immer wieder zu einer schmerzhaften Erinnerung an diese ungerechtfertigte Entscheidung führt.
Auch als Mann muss man sich schon manchmal sehr verwundern, was Männer – Gynäkologen - Frauen antun. Aber wie das Beispiel Brustvergößerung zeigt, sind Frauen sehr gehorsame Dulderinnen.
Was Frauen erdulden müssen, führt das neue Buch „Der Kaiserschnitt hat kein Gesicht“ sehr eindringlich vor Augen. Der Wegweiser und Erfahrungsschatz aus Sicht von Müttern und geburtshilflichen ExperInnen wartet mit Fotodokumenten auf, die im chirurgischen Alltag zu einer Prozeßlawine führen würden.
Für Jungfrauen und Schwangere daher unbedingt zu empfehlen und im Buchhandel erhältlich, bzw. vom Verlag edition riedenburg auf www.kaiserschnittbuch.de präsentiert: „Der Kaiserschnitt hat kein Gesicht“.
Kann er auch nicht, weil hinter den meisten Gesichtern steckt auch ein Hirn.
Sonntag, 2. September 2007
Grippeimpfung wörtlich
In Österreich betreiben die berühmten Clown Doktors auch Politik. Natürlich Gesundheitspolitik. Und so sind und waren die alpenländischen Gesundheitsministerinnen wundervolle Protagonisten der Roten Nasen.
Nachdem ich ja selbst stets behaupte, Lachen ist gesund, sollte mich das auch freuen. Im Zeichen der gebotenen Lächerlichkeit kommen mir aber doch Bedenken.
Nachdem auf ministeriellen und sanitätsrätlichen Druck um Millionen Euro das Vogelgrippemittel „Tamiflu“ eingelagert wurde, begann auch schon die Pechsträhne. Die Vogelgrippe-Epidemie blieb erwartungsgemäß aus und das unbewiesen wirksame Gegenmittel ist inzwischen Sondermüll.
Im Kampf gegen das Unwahrscheinliche spielte die heimische Gesundheitsministerin noch eine weitere Vorreiterrolle. Im obrigkeitlichen Versorgungswahn wurden rund 10 Millionen Gesichtmasken gegen die Grippe angekauft. Neun Millionen Stück des Mundschutzes sind jetzt noch immer zu haben – und den Lieferanten zu bezahlen! Im Ministerium betet man wahrscheinlich um ein Grippewelle.
Meine Befürchtung geht allerdings in diese Richtung: Man könnte den Begriff der jährlich aufgedrängten Grippeimpfung auch wörtlich nehmen. Dann wäre ja die Nachfrage bald gegeben.
Leider gehen ja die zuständigen Politiker in Sachen Grippeschutz mit einem schlechten Beispiel voran. Sie brauchen ja keine Atemmasken, weil sie bereits ein Brett vor dem Kopf zu ahben scheinen.
Nachdem ich ja selbst stets behaupte, Lachen ist gesund, sollte mich das auch freuen. Im Zeichen der gebotenen Lächerlichkeit kommen mir aber doch Bedenken.
Nachdem auf ministeriellen und sanitätsrätlichen Druck um Millionen Euro das Vogelgrippemittel „Tamiflu“ eingelagert wurde, begann auch schon die Pechsträhne. Die Vogelgrippe-Epidemie blieb erwartungsgemäß aus und das unbewiesen wirksame Gegenmittel ist inzwischen Sondermüll.
Im Kampf gegen das Unwahrscheinliche spielte die heimische Gesundheitsministerin noch eine weitere Vorreiterrolle. Im obrigkeitlichen Versorgungswahn wurden rund 10 Millionen Gesichtmasken gegen die Grippe angekauft. Neun Millionen Stück des Mundschutzes sind jetzt noch immer zu haben – und den Lieferanten zu bezahlen! Im Ministerium betet man wahrscheinlich um ein Grippewelle.
Meine Befürchtung geht allerdings in diese Richtung: Man könnte den Begriff der jährlich aufgedrängten Grippeimpfung auch wörtlich nehmen. Dann wäre ja die Nachfrage bald gegeben.
Leider gehen ja die zuständigen Politiker in Sachen Grippeschutz mit einem schlechten Beispiel voran. Sie brauchen ja keine Atemmasken, weil sie bereits ein Brett vor dem Kopf zu ahben scheinen.
Samstag, 1. September 2007
Abnehmen mit der Irrtums-Diät
Seit einer Woche ernähre ich mich nach einer Diät, die es nicht gibt, die schädlich ist und unwirksam ist!
In dieser Woche habe ich mich so wohl wie schon lange nicht mehr gefühlt. Und ich habe 4 (VIER) Kilo abgenommen!
Ein reiner Irrtum allerdings. Denn nach der gängigen Meinung der Ernährungsexperten und Ärzte kann diese Diät nicht wirken. Sie ist absolut schlecht.
Da es diese Stoffwechsel-Diät des Max-Planck-Instituts für Ernährung nach offizieller Lesart nicht gibt, stelle ich mir nach dieser Woche die bange Frage: Gibt es mich vielleicht auch bald nicht mehr? Verschwindet jeder Anwender bald ebenso wie die Quelle der Stoffwechsel-Diät?
Deren Zielvorgabe ist überaus verheißungsvoll. Nach zwei Wochen strenger Diät sieben bis neun Kilo Gewichtsverlust, danach bis zu drei Jahren kein Jo-Jo-Effekt. Klingt toll, ist (nach sieben Tagen) toll.
Sollten Sie sich dafür mehr interessieren, schreiben Sie mir bitte – smiledoctor@gesundheitswelten.com – und ich sende Ihnen gerne die Details zu.
Die kritisierte gesundheitliche Negativwirkung, ist für mich unverständlich. Jede Mahlzeit der Diät ist sicherlich gesünder als irgendein Burger mit fetten Fritten oder eine Wurst mit Mayo. In dieser einen Woche habe ich mehr Salat und Obst gegessen als sonst in einem Monat. Somit habe ich als völlig Gesunder eher die Sorge, nach 14 Tagen an einer Vitaminvergiftung zu leiden. Auch die Eiweißlastigkeit ist irrational. Wer täglich ein Frühstücksei und täglich Fleisch zu sich nimmt, isst da weitaus einseitiger. Auch das absolute Alkoholverbot und Tee und Wasser als Getränke kann ja wohl nicht ernsthaft einem Arzt Sorgen bereiten.
Leider befinden sich die Ernährungslehren selbst im ständigen Umbruch und somit auch logischer Weise im Irrtum. Somit ist auch der Vorwurf der Unwirksamkeit lächerlich. Vier Kilo Gewichtsverlust in einer Woche bei völligem geistigen und körperlichen Wohlbefinden sind mein Beispiel dazu.
Allerdings ist bei dieser und jeder anderen Diät sehr wesentlich: Man muss mit Freude und Überzeugung daran gehen. Erst die Lockerheit macht - wie bei allen Dingen des Lebens - den Erfolg aus.
Über das Ende der nicht existierenden Stoffwechseldiät und meine Folgerungen lesen Sie bei mir wieder in einer Woche!
didi – Der Smile Doctor
In dieser Woche habe ich mich so wohl wie schon lange nicht mehr gefühlt. Und ich habe 4 (VIER) Kilo abgenommen!
Ein reiner Irrtum allerdings. Denn nach der gängigen Meinung der Ernährungsexperten und Ärzte kann diese Diät nicht wirken. Sie ist absolut schlecht.
Da es diese Stoffwechsel-Diät des Max-Planck-Instituts für Ernährung nach offizieller Lesart nicht gibt, stelle ich mir nach dieser Woche die bange Frage: Gibt es mich vielleicht auch bald nicht mehr? Verschwindet jeder Anwender bald ebenso wie die Quelle der Stoffwechsel-Diät?
Deren Zielvorgabe ist überaus verheißungsvoll. Nach zwei Wochen strenger Diät sieben bis neun Kilo Gewichtsverlust, danach bis zu drei Jahren kein Jo-Jo-Effekt. Klingt toll, ist (nach sieben Tagen) toll.
Sollten Sie sich dafür mehr interessieren, schreiben Sie mir bitte – smiledoctor@gesundheitswelten.com – und ich sende Ihnen gerne die Details zu.
Die kritisierte gesundheitliche Negativwirkung, ist für mich unverständlich. Jede Mahlzeit der Diät ist sicherlich gesünder als irgendein Burger mit fetten Fritten oder eine Wurst mit Mayo. In dieser einen Woche habe ich mehr Salat und Obst gegessen als sonst in einem Monat. Somit habe ich als völlig Gesunder eher die Sorge, nach 14 Tagen an einer Vitaminvergiftung zu leiden. Auch die Eiweißlastigkeit ist irrational. Wer täglich ein Frühstücksei und täglich Fleisch zu sich nimmt, isst da weitaus einseitiger. Auch das absolute Alkoholverbot und Tee und Wasser als Getränke kann ja wohl nicht ernsthaft einem Arzt Sorgen bereiten.
Leider befinden sich die Ernährungslehren selbst im ständigen Umbruch und somit auch logischer Weise im Irrtum. Somit ist auch der Vorwurf der Unwirksamkeit lächerlich. Vier Kilo Gewichtsverlust in einer Woche bei völligem geistigen und körperlichen Wohlbefinden sind mein Beispiel dazu.
Allerdings ist bei dieser und jeder anderen Diät sehr wesentlich: Man muss mit Freude und Überzeugung daran gehen. Erst die Lockerheit macht - wie bei allen Dingen des Lebens - den Erfolg aus.
Über das Ende der nicht existierenden Stoffwechseldiät und meine Folgerungen lesen Sie bei mir wieder in einer Woche!
didi – Der Smile Doctor
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